Geinsheimer Rechenzentrum hält Verbindung mit allen Händlern
GEINSHEIM (hoka). In knapp vier Wochen bezieht die deutsche Mitsubishi-Zentral in Geinsheim ihre neue Rechenzentrale. Installiert wird das Honeywell-Bull-System DPS 8, mit dem die bisherigen Kapazitäten um eine gehörige Portion erweitert werden. Bis die neuen Rechner betriebsbereit sind, läuft der Betrieb im alten Rechenzentrum parallel weiter. Wenn das neue System störungsfrei läuft, so Geschäftsführer Hanns Trapp-Dries, werde ein neues selbständiges Unternehmen gegründet. "Es wird noch in diesem Jahr eine eigenständige Einheit 'Rechenzentrum Trebur' geben." Das werde alle Arbeiten für die MMC-Zentrale übernehmen, seine Programme, aber auch anderen Generalimporteuren aus der Automobilbranche anbieten. An das neue System sollen in der nächsten Zeit alle Mitsubishi-Händler mit Direktleitungen (on line) angehängt werden. Das werde die Versorgung mit Ersatzteilen beschleunigen und das Neuwagengeschäft erheblich vereinfachen. "Bis aber alles etabliert ist, werden bis zu zwei Jahre vergehen", schätzte Trapp Dries im Gespräch mit unserer Zeitung. Erst danach könne das neue Unternehmen "Rechenzentrum Trebur" offensiv werden. Die Zahl der Mitarbeiter werde sich von derzeit 23 auf schätzungsweise 35 bis 40 erhöhen. Der Neubau habe eine eigene Zufahrt. Er sei vom Mainzer Architekten Messer bewußt niedrig konzipiert worden, damit er sich besser in die Landschaft einpasse. Die enge Verwandschaft mit dem benachbarten Verwaltungsbau der Mitsubishi-Zentrale fällt aber durch gleichfarbige Fassade sofort ins Auge. Der Freibereich um das neue Rechenzentrum werde außerdem bepflanz. Über drei Hektar werden es danach insgesamt sein, wo sich ein reges Kleintier- und Vogelleben entwickelt hat. Sogar Silberreiher hat der Mitsubishi-Geschäftsführer auf dem Mitsubishi-Gelände gesichtet.


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