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StartseiteÜber unsPresseGrafische Palette, Ausgabe 03/2007

Aktuelles:

04.11.2008

Internationaler Druckpreis für Diamond Systems GmbH

Am 27. Oktober 2008 wurden in Chicago die diesjährigen Xerox PIXI Awards verliehen. Unter den...

19.09.2008

Variable Datendrucklösungen mit XMPIE

Der Markt für hochwertige personifizierte Kommunikationen ist groß und schnell wachsend. Diamond Systems bietet...

21.02.2008

BigXtra erster Veranstalter mit revisionssicheren Reiseunterlagen

Die Kunden des FTI-Tochterunternehmens BigXtra erhalten seit kurzem ihre Reiseunterlagen alle Dokumente personalisiert in einem Format. Diamond Systems druckt als einziger Anbieter solche...

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Grafische Palette, Ausgabe 03/2007



Teilansicht der neuen Produktionshalle mit fünf von insgesamt zehn Xerox iGen3-Systemen.

Vom Rechenzentrum zur Digital-Großdruckerei

 

Die Firmengeschichte von Diamond Systems in Trebur ist eine echte Erfolgsstory: Das Unternehmen entwickelte sich über die letzten drei Jahrzehnte von einem reinen Rechenzentrum zu einem leistungsfähigen und kompetenten Dienstleister im digitalen Druckbereich. Heute ist Diamond Systems GmbH das größte Digitaldruckzentrum in Europa. EDV für Mitsubishi-Händler 1978 startete die Firma als reine EDV-Abteilung des deutschen Importeurs für Mitsubishi-Fahrzeuge. Die Abteilung wurde 1985 ausgegliedert als Rechenzentrum Trebur GmbH. Das Unternehmen wuchs kontinuierlich, war aber weiterhin ausschließlich für den Importeur und zirka 800 Mitsubishi-Vertragshändler in Deutschland tätig. Erst als 2001 das Direktmarketing eingeführt wurde, öffnete sich die Firma auch für externe Kunden.

Ein Jahr später wurde die erste digitale Großdruckmaschine Xerox iGen3 im Hause installiert. Sie war die erste digitale Druckmaschine dieses Typs in Deutschland. Durch die Öffnung der Firma für externe Kunden nahmen der Kundenstamm und das damit verbundene Auftragsvolumen sehr schnell zu. In den folgenden Jahren bis 2004 wurden drei weitere Großdruckmaschinen des gleichen Typs im Hause installiert. 2004 firmierte das Unternehmen um und der heutige Name "Diamond Systems" wurde eingeführt. In den folgenden zwei Jahren bis 2006 wurden noch drei weitere Xerox iGen3-Systeme installiert. 10.000 qm Fläche Anfang 2007 zog der Digitaldruck von Diamond Systems in neue Räumlichkeiten um. Mitsubishi hatte sein Ersatzteillager nach Holland verlegt und in einer der dadurch freigewordenen Hallen wurde das neue Digitaldruckzentrum von Diamond Systems eingerichtet. Die neuen Räume präsentieren sich mit rund 6000 Quadratmetern Produktions- und 4000 Quadratmetern Lagerfläche. Hier ging das Wachstum weiter: Es wurden drei weitere Xerox iGen3-Systeme installiert, was Diamond Systems zum heute größten digitalen Druckzentrum in Europa macht. Es beschäftigt insgesamt 140 Mitarbeiter und mit den vorhandenen Maschinen hat das Druckzentrum rechnerisch eine Kapazität von zirka 70 Millionen Seiten pro Monat. Schnellste Zeitung der Welt Ein ganz besonderes Produkt von Diamond Systems ist die "schnellste Zeitung der Welt". Für die Süddeutsche Zeitung wird die so genannte »Primetime« gedruckt. Deren Daten werden nach Redaktionsschluss um 14.00 Uhr per Internet übermittelt und schon um 15.00 Uhr müssen einem Kurier die ersten 2000 Exemplare mitgegeben werden – eine echte Herausforderung, die nur eine Firma mit hervorragender Organisation bewältigen kann. Diamond Systems meistert sie mit Bravour, wobei kurzfristige Aufträge wie dieser keine Seltenheit für das Druckzentrum sind. Weiterverarbeitung vergrößert Um auch weiterhin die zuverlässige Erledigung solcher Terminaufträge gewährleisten zu können, wurde die Weiterverarbeitung kräftig erweitert. Ein wichtiger Grund bei der Wahl des Lieferanten war die Entfernung. Der sehr enge Zeitrahmen vieler Produkte erfordert eine schnelle Reaktionszeit des Lieferanten bei Störungen. Das wurde von der Firma Heinrich Fischer, Handelsvertretung für Grafische Maschinen GmbH, zugesagt. Sie ist in der gleichen Region angesiedelt, was allein schon für kurze Wege sorgt. Heinrich Fischer lieferte die Maschinen für die Broschürenfertigung und außerdem Maschinen für die Kalenderproduktion, die in erheblichem Maße zugenommen hatte: Eine Watkiss Vario SlimVac mit fünf Stationen und Frontbeschnitt für die Verarbeitung von Einzelblättern sowie eine Nagel Foldnak 8 mit Buchrückenformer und Trimmer für die Verarbeitung von bereits zusammengetragenen oder schon im Druck vorsortierten Produkten. Für die Kalenderfertigung lieferte Heinrich Fischer eine Stanz- und Schließmaschine der Firma Renz für Kleinauflagen und eine Maschine für die automatische Kalenderfertigung, eine Swigraph SWI 520 für größere Auflagen. Mit diesen zusätzlichen Maschinen in der Weiterverarbeitung ist Diamond Systems auf der sicheren Seite: Das Firmenteam kann auch weiterhin die Einhaltung engster Termine zusichern.

 

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